{"id":33,"date":"2009-11-10T14:03:57","date_gmt":"2009-11-10T12:03:57","guid":{"rendered":"\/deutsch\/?p=33"},"modified":"2016-10-23T16:46:48","modified_gmt":"2016-10-23T14:46:48","slug":"ausstellung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.bellumaquilarum.it\/deutsch\/?p=33","title":{"rendered":"Ausstellung"},"content":{"rendered":"<h3>Unvergessen.<br \/>\nDer Erste Weltkrieg in den Sextener Dolomiten 1915\u20111918<\/h3>\n<p>Die Sextener Dolomiten, als Teilabschnitt der S\u00fcdwestfront, waren w\u00e4hrend des Ersten Weltkrieges Schauplatz heftiger milit\u00e4rischer Auseinandersetzungen. In H\u00f6hen von \u00fcber 2900 Meter versuchten \u00d6sterreicher wie Italiener unter widrigsten Bedingungen ihre Stellungen zu verteidigen, auszubauen und neuen Raum zu erk\u00e4mpfen. Dieser Krieg hinterlie\u00df seine Spuren nicht nur in felsigen H\u00f6hen. Er zog die Zivilbev\u00f6lkerung in den T\u00e4lern in ebenso gro\u00dfe Mitleidenschaft.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Der Besucher begibt sich auf eine Zeitreise, die ihn, nach einer kurzen Einf\u00fchrung, direkt auf den Weg zur Anderter Alpe und in das Kriegsjahr 1915 f\u00fchrt. Erz\u00e4hlt wird von der Bedeutung der Anderter Alpe, die den \u00f6sterreichisch-ungarischen Soldaten als Basislager diente, am Weg hinauf zu den H\u00f6henstellungen und Feldwachen auf Rotwand und Elferkofel. Die logistischen Herausforderungen und die ab 1916 einsetzende rege Baut\u00e4tigkeit im hochalpinen Gel\u00e4nde, bilden einen Schwerpunkt in der Ausstellung.<\/p>\n<p>Unz\u00e4hlige M\u00e4nner, eigene Soldaten wie russische Kriegsgefangene, die man als Tr\u00e4ger einsetzte, waren an der Errichtung der Baracken, Gesch\u00fctzstellungen, Seilbahnstationen, Laufgr\u00e4ben, Kavernen beteiligt. In Anbetracht der wechselnden Jahreszeiten, vor allem der harten Wintermonate, im schneereichen und Lawinengef\u00e4hrlichem Terrain ein schwieriges, mit R\u00fcckschl\u00e4gen verbundenes Unterfangen.<\/p>\n<p>In der Ausstellung erh\u00e4lt der Besucher einen Einblick in den soldatischen Alltag an der Gebirgsfront und erf\u00e4hrt von den K\u00e4mpfen, die sich um den Sentinellapa\u00df, die Rotwand oder den Elfer zugetragen haben. Aber nicht nur von den Soldaten ist die Rede. Die Zivilbev\u00f6lkerung des Hochpustertales litt ebenso sehr unter den Auswirkungen des Krieges. Auch ihre Geschichte wird erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Die Kriegsgefangenen der Donaumonarchie im Ersten Weltkrieg werden erstmals n\u00e4her beleuchtet. Ihr Weg l\u00e4sst sich von der Dolomitenfront zur\u00fcck in das Hinterland der Monarchie, in die gro\u00dfen Kriegsgefangenenlager in den Kronl\u00e4ndern Salzburg, Ober\u00f6sterreich und Nieder\u00f6sterreich verfolgen und erz\u00e4hlt von ihren Bedingungen an der Front und den Lebensumst\u00e4nden in den Barackenst\u00e4dten.<\/p>\n<p>Die Ausstellung kann bei freiem Eintritt besichtigt werden.<\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<div><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">\u00d6ffnungszeiten Winter 2016\/17<\/p>\n<p><\/span><\/strong><strong> <\/strong><strong> <\/strong><strong> <\/strong>Vom 20.12.16 &#8211; 15.04.2017<\/p>\n<p>Dienstag, Donnerstag und Samstag von 16,00 &#8211; 18,00 Uhr<\/p>\n<p>Weiters ist die Ausstellung am Samstag, 10.12.2016 von 16,00 &#8211; 18,00 Uhr ge\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Am 24.12.16 und 31.12.16 bleibt die Ausstellung geschlossen.<\/p>\n<p>Eintritt frei!!<\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unvergessen. 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